Traurigkeit lässt sich niemals verhindern.

Es gibt keinen Weg drum herum.

Alles, was dir Glück bereitet ist automatisch auch dafür konzipiert worden dich traurig zu machen.

Das Leben ist Glück, das Leben ist Traurigkeit, beides.

Du musst beides Wertschätzen.

Aber du tust es nicht.

Du willst die Früchte ernten, die andere unter leid Gesät haben und wunderst dich dann, warum der Konsum kein Glück bringt.

Du strebst nur nach dem Glück, unwissend, dass Glück dir immer gleichzeitig Unglück bringt.

Du nimmst die Droge, die dir Glück bringt, unwissend, dass sie gleichzeitig für dein Leid verantwortlich ist.

Mir ist es egal, dass du traurig bist.

Wer hat jemals gesagt, dass du glücklich sein sollst?

Denkst du, du kannst nur performen und fähig sein, wenn du glücklich bist?

Die besten Gemälde, die besten Lieder, die schönsten Gebäude entstanden AUS TRAUER.

AUS EINSAMKEIT. Aus Leid.

Deine Traurigkeit ist dein Weckruf. Nicht der Ruf zur Betäubung durch Drogen und Pillen.

Was machst du in deiner tiefsten Trauer?

Lächelst du, wohl wissend, dass es den Regen braucht um einen Regenbogen zu sehen

Oder versteckst du dich hinter „Glück“ in Form von Alkohol, Drogen, Pillen?

Wenn du nicht unter Trauer performen kannst, wirst du scheitern und niemanden wird es interessieren.

NIEMANDEN.

 

Die Welt interessiert sich nicht für deine Traurigkeit.

Du könntest sterben und die Sonne würde morgen weiter ganz normal aufgehen.

Wenn du dich nicht für dich und dein Leben interessierst, wird es keiner tun. Also MUSST du es tun.

Der Tod lauert, kämpfe dagegen an oder werde ausgelöscht.

 

Ich werde niemals, NIEMALS, Drogen, irgendwelche Pillen, irgendwelche Pilze, irgendwelche Pflanzen rauchen, mit der Absicht, meinen Geisteszustand zu ändern und mich vor dem Schmerz und dem Leid der mit Gewissheit im Leben kommt zu verstecken.

 

Traurigkeit ist eine Gegebenheit.

So sicher wie die Sonne die morgens aufgeht. Hier um zu bleiben.

Gib sie mir. ALLES.

Es ist Energie. Und Energie kann nicht zerstört werden.

Nur umgewandelt.

Ich nehme meine Trauer und wandle sie um.

Es ist mein Ruf zu GRÖSSEREM.

 

Ich höre die Schreie der anderen. Ich fühle den Schmerz im Wind. Ich sehe die Tränen von gestanden Männern. Ich rieche das Blut in der Luft.

Emotionale Kämpfe.

Hier um in Kraft umgewandelt zu werden.

Deine Traurigkeit schreit dich an. „WERDE BESSER.“

Die Natur verlangt es.

Deine Traurigkeit ist da, um dich aufzubauen.

 

Du kannst nicht mehr schlafen? Du kannst nicht mehr ruhig sitzen?

GUT. Du hast Glück. Unendliche Kraft. Keine Müdigkeit. Deine Trauer hat dich gesegnet.

Wie nutzt du die wachen Stunden?

Selbstzerstörend oder Welt erobernd?

 

Wer strebt WIRKLICH nach Verbesserung, wenn er glücklich ist?

Meine größten Erfolge kamen immer nach Niederlagen.

Immer nach Schmerz.

Kein Licht ohne Dunkelheit.

Die Sonne ist für den Schatten verantwortlich.

Du brauchst den Schatten. Du brauchst die Sonne.

Beides.

 

Keiner erzählt dir davon, weil alle von ihrem hedonistischem Bullshit besessen sind.

Alle wollen nur glücklich sein.

Wozu?

Um was zu machen? Um wohin zu kommen?

 

Wie ich mich fühle, hat absolut nichts damit zu tun wie ich mein Leben lebe.

Handle. Unabhängig von Gefühlen.

 

Meine Familie wird weiter Essen brauchen, auch wenn ich traurig bin.

Ich habe ein Reich zu führen.

Ich will deine Wärme weiter spüren. Ich will weiter dein Boss sein.

Ich kann mich nicht aufhalten lassen von etwas so belanglosem wie Traurigkeit.

 

Wer nur an sonnigen Tagen arbeitet, wird immer weniger erreichen als jemand der unabhängig vom Wetter ist.

 

Ich gewinne immer. Regen, Schnee, Sonne, Kälte, Wärme. Trauer, Glück.

Wenn ich alles habe, wenn ich gar nichts habe.

Unter allen Extremen Gewinne ich.

 

Ich denke schneller als du, ich handle schneller als du.

Ich weiß Dinge, von denen du alleine niemals erfahren wirst.

Lerne mein Denken.

Lerne mein Leben.

Vertraue in Champlife.

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1 Kommentar

  1. Das beste was ich diese Woche lesen durfte!
    Krass motivierend auf der einen Seite, auf der anderen bleibt man manchmal beim Lesen stehen um nachzudenken.

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